Gestaltung Schiebetür – Diese Türen machen gute Architektur buchstäblich begreifbar

Wir öffnen und schließen sie jeden Tag, ohne einen Gedanken zu verschwenden. Und doch berühren Sie uns – auch im übertragenden Sinne. Beim Öffnen und Schließen einer Schiebetür nehmen wir unbewusst Kontakt zur Architektur auf und sie verrät uns ganz subtil viel über die Gestaltungsqualität. Mit welchem Anspruch ist der Architekt / Innenarchitekt an die Aufgabe herangegangen? Wie konsequent wurde zu Ende geplant? In welchem Maße wurde eine einfache Umsetzung berücksichtigt? Welchen Stellenwert hat die langfristige Zufriedenheit der Bewohner?

Die Wahrheit ist, dass Türen eine große Rolle in jeder Innenarchitektur spielen.

Aktuell ist es einfacher denn je, die Gestaltung der Schiebetüren im Innenbereich so anzupassen, dass sie in jedes Interieur passen und jedem Stil entsprechen. Hier sind sechs Beispiele für schöne Schiebetüren, die Ihre Kreativität anregen.

Gestaltung Schiebetür

Wandintegrierte Schiebetüren – Die vollwertige Innentür mit dem gewissen Extra.

Gestaltungselement Tür – Der unterschätzte Star der Innenarchitektur

Neben seiner Funktion als Eingang zum Raum, ist das Bauteil Innentür ein großes Gestaltungselement der Wand. Eine Tür kann sich in die Architektur einfügen oder sich von ihrer Umgebung abheben, sie fällt auf und setzt ein starkes Zeichen.

Jede Zeit – und jede Architektur – hat ihre Türen.

Mal waren Türen rein funktional: ein Brett, das an Scharnieren oder Rollen bewegt werden konnte, um eine Öffnung zu verschließen. Mal waren sie Botschafter der dahinterliegenden Räume: aufwendig verzierte Kirchentüren beispielsweise.

In den 1950er Jahren hat die große Nachfrage nach Innentüren und die aufkommende Massenproduktion die klassische Drehflügeltür zum Standard gemacht. Doch langsam steigt die Nachfrage nach Alternativen. Mit innovativen Türkonzepten können Sie sie beantworten.

Schieben statt Drehen – Von der Notlösung zu moderner Exklusivität

Oft sind Schiebetüren Notlösungen, wenn Platz gespart werden muss. Oder sie sind reine Dekotüren, die Akzente beispielsweise im Wohnraum setzen. Doch Schieben statt Drehen kommt. Manche machen das Wischen auf dem Smartphone dafür verantwortlich.

Fakt ist: Besonders im Möbelbau begegnet uns die Schiebetür als elegante und hochwertige Variante der klassischen Drehtür verstärkt.

Das lässt sich auch auf die Architektur übertragen: Traditionelle Drehtüren dienen der Menschheit seit Jahrhunderten, aber modernes Design erfordert moderne Lösungen, und Schiebetüren stellen sich der Herausforderung mit Anmut und Sensibilität. Mit anderen Worten, wer zeitgenössischen Stil mit moderner Funktionalität verbinden will, setzt zunehmend auf Innentüren zum Schieben.

Schiebetürenhersteller wie WINGBURG bieten moderne Einbausysteme, die mit ihrer durchdachten Qualität eine gute Architektur funktional und gestalterisch unterstützen.

Wandintegrierte Schiebetüren – Die vollwertige Innentür mit dem gewissen Extra

Alle, die sich mit einer Schiebetür als vollwertige Innentür beschäftigt haben, sind sich einig: wenn Schiebetür, dann wandintegriert. Warum?

Durch den Sitz der Laufschiene und des Anschlags in der Türlaibung schließt sie ähnlich dicht wie eine klassische Innentür. Zudem läuft die in der Wand geführten Schiebetür ruhig und wird in der Wandtasche sicher gehalten.

Nur eine Schiebetür mit Wandtasche ist wirklich platzsparend. Denn so verschwindet das Schiebeelement bei geöffneter Tür. Das Ergebnis: kein Drehradius beim Öffnen, keine in den Raumragendes oder vor der Wand sitzendes Türblatt.

Zusätzliche Beschläge, die problemlos in die Laufschiene integriert werden können, steigern den Bedienkomfort und schaffen ein angenehmes Erlebnis.

Auch als Gestaltungselement über zeugt die Schiebetür. Hinsichtlich ihrer Detaillierung – und der Auswirkung auf das Ambiente – ist sie besonders vielseitig.

Schiebetür mit Rahmen gestalten – klassische Eleganz trifft moderne Tür

Bei einer Flügeltür dient die Zarge mit Blendrahmen – manche sagen auch Zargenspiegel – als Verbindung zwischen Wand und Bauelement. Dies ist für die Gestaltung einer wandintegrierten Schiebetür nicht notwendig.

Es gibt jedoch Gründe, die für einen Türrahmen rund um die Türöffnung sprechen:

  • Der Türrahmen als gelerntes Signal. Besonders bei vollständig eingeschobenem Türblatt signalisiert der Rahmen „diese Öffnung ist eine Tür“.
  • Der Blendrahmen als Kantenschutz. Türen sind stark belastete Bauteile. Besonders bei Türen, die häufig mit Gegenständen durchquert werden oder hochfrequentiert sind, kann ein Rahmen unschöne Macken und an den Kanten der Laibung verhindern.
  • Der Zargenspiegel für ein harmonisches Ambiente. Wird die Schiebetür mit klassischen Flügeltüren kombiniert, führt die einheitliche Optik zu einem durchgängigen Gesamtbild.

Das Einbau-Set CAVIS von WINGBURG ist für die Aufnahme eines Holztürrahmens vorgesehen. Optional kann auch ein Stahlrahmen eingesetzt werden.

Schiebetür ohne Rahmen – ein neues Verhältnis von Wand und Tür

Wandintegrierte Schiebetüren ohne sichtbaren Rahmen führen die Idee der „unsichtbaren“ Tür konsequent zu Ende. Neben der Wandöffnung ist nur das Türblatt sichtbar – und das auch nur bei geschlossener Tür.

Durch die fehlende Zäsur des Rahmens weißt bei eingeschobenem Türblatt nichts auf eine Tür hin. Der Raum kann ungehindert fließen. So können offene Grundrisse entsprechend der individuellen Anforderungen strukturiert werden.

Gleichzeitig kommt eine Schiebetür ohne Rahmen dem modernen Gestaltungsanspruch des minimalistischen Designs entgegen.

Funktionale Elemente wie Türbeschläge treten zugunsten einer Innenraugestaltung aus einem Guss in den Hintergrund und werden in das Bauteil integriert.

In ästhetischer Hinsicht bietet sich die schlichte Schönheit des rahmenlosen Designs nicht nur für minimalistische Innenräume an. Seine dezente Eleganz fügt sich auch gut in eklektischere, klassischere oder industrielle Umgebungen ein.

WINGBURG bietet mit dem Einbausystem BELPORT die perfekte Lösung für die einfache und hochwertige Gestaltung einer rahmenlosen Schiebetür mit Wandtasche.

Türblattgestaltung: Glasschiebetür oder Holztürblatt?

Das Türblatt ist neben der Türöffnung das zweite große Gestaltungselement einer Schiebetür. Ein klassisches Holztürblatt wirkt ähnlich wie ein Türrahmen harmonisch im Zusammenspiel mit anderen Türen. Wird das Türblatt in der Wandfarbe gestaltet, nimmt sich besonders eine rahmenlose Schiebetür noch weiter zurück.

Immer mehr Hausbesitzer entscheiden sich jedoch für Glas-Innentüren. Dank besserer Materialien und zukunftsweisendem Design ist Glas heute eine sinnvolle und umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Materialien wie Holz und beschichtete Platte.

Doch Glas ist nicht nur schön, modern und vielseitig einsetzbar, es ist auch praktisch und schafft eine erhebliche Barriere, während es gleichzeitig Licht in den Raum lässt. Mit einem Klemmbeschlag  können beide Schiebetürsysteme von WINGBURG mit einem ESG-Schiebeelement bestückt werden.

Zweiflügelige Schiebetür – Gestaltung in XL

Doppelflügelige Raumteiler sind ideale für die Gestaltung eines offenen Grundrisses, der mit der Privatsphäre und Funktionalität eines traditionellen Grundrisses kombinieren werden soll. Geöffnet lassen die Türen Raum und Licht fließen (sie erleichtern auch das Bewegen großer Objekte, wie z.B. Möbel). Im geschlossenen Zustand trennen sie den Raum – wie jede andere Türvariante.

WINGBURG bietet die Einbausysteme BELPORT und CAVIS auch als zweiflügelige Varianten an – sowohl als Glas-Raumteiler als auch mit Holztürblatt.

Bedienkomfort – Schiebetürgestaltung auf das I-Tüpfelchen gebracht

Auch wenn Schiebetüren gestalterisch überzeugen – richtig begeistert werden Ihre Bauherren erst von ihrem hohen Komfortstandard sein.

Alle diese Funktionen können einfach und unsichtbar in die Laufschiene integriert werden – und gehören bei WINGBURG je nach Ausstattungslinie zum werkseitig zum Einbausystem dazu.

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