Magnetfallenschloss – kleines Detail, 7 große Auswirkungen auf Ihr Objekt.

Der perfekte Sound für eine Autotür ist ein leises aber sattes KLACK – mitgedacht und optimiert im Designprozess. Und wie sieht es bei einer Zimmertür aus? Da hat sich in den letzten Jahrzehnten nichts getan – bis das Magnetfallenschloss kam. Mit ihm gehören nicht nur KRRR und CLICK der Vergangenheit an. Wir sagen Ihnen, warum das kleine Detail in jede moderne Innentür gehört.

Magnetfallenschloss

Bei einem Magnetfallenschloss von WINGBURG wird – wie der Name verrät – die Falle magnetisch bewegt.

So funktioniert das Magnetfallenschloss.

Ein herkömmliches Türschloss funktioniert mechanisch. Die Falle – also der bewegliche Schnapper – wird durch eine Feder – aus der Tür herausgedrückt.  Beim Schließen rastet sie in das eingelassene Schließblech ein.

Bei einem Magnetfallenschloss wird – wie der Name verrät – die Falle magnetisch bewegt. Bei geöffneter Tür ist die Falle ins Schloss eingezogen – gehalten durch Magnete. Bei geschlossener Tür zieht ein starker Magnet die Falle ins Schließblech – und hält sie dort.

Hochwertige Magnetfallenschlösser sind als wichtiger funktionaler Türbeschlag nach DIN EN 12209 „Schlösser und Baubeschläge“ geprüft.

Schallschutz: Die Ruhe liegt in der Magnetkraft.

Der wichtigste funktionale Vorteil eines magnetischen Schlosses ist das geräuscharme Schließen. Dadurch, dass die Falle in das Türblatt eingezogen ist und erst bei vollständig geschlossener Tür herausgezogen wird, schleift nichts und rastet nichts geräuschvoll ein.

Im Gegenteil: Eine Zimmertür mit Magnetfallenschloss schließt leise – und leicht, denn es muss kein Widerstand überwunden werden.

Nachhaltigkeit: Weniger Verschleiß ist mehr Qualität.

Das exakte Herausziehen der sonst eingezogenen Falle hat noch einen weiteren Vorteil: Es ist besonders verschleißarm. Die Falle schleift nicht über das Schließblech oder schlägt an. Beide Bestandteile bleiben dauerhaft einsatzbereit.

Auch Ermüdungserscheinungen im Inneren des Schlosses sind reduziert. Bei einem mechanischen Schloss können Federn verrutschten oder brechen, was zu hängenden Klingen und funktionsuntüchtiger Falle führt. Als physikalische Kraft nutzt sich Magnetismus nicht ab. Er muss übrigens auch nicht geschmiert oder anderweitig gewartet werden.

Das Schloss ist also dauerhaft funktionstüchtig. Der zeitliche und finanzielle Aufwand für Wartung oder gar Austausch ist wesentlich geringer. Das schont Geldbeutel und Umwelt.

Gestaltung: M wie Magnetfallenschloss – oder MUST HAVE für moderne Türkonzepte.

Große Ideen werden häufig von den kleinen Details getragen. Dazu zählt auch das Magnetschloss. Es erlaubt eine konsequent minimalistische Gestaltung des Türblatts und der Tür.

Der Trend in Sachen Innentüren geht zu einer immer weiteren Reduzierung der einzelnen Bestandteile – bis nur noch Öffnung und Türblatt sichtbar sind. Dadurch wird der Zustand – weniger die Funktion – erlebbar: Offen und geschlossen. Die flächenbündige und rahmenlose Tür ist das neue Maß der Dinge.

Diese reduzierte Optik wirkt nur, wenn wirklich alle Details stimmen. So sollte das Türblatt ungefälzt bzw. stumpf einschlagend sein. Das Türblatt wird zur Schreibe mit exakten Kanten und ebenen Flächen – auch umlaufend.

Für die Beschläge bedeutet dies: möglichst unsichtbar sein. Dies trifft auf das magnetisch auslösende Einsteckschloss bereits zu. Wirklich unsichtbar wird es durch die mit dem Türstulp bündige Falle. Die Stirnseite des Türblatts bleibt durchgehend flächig.

An der Zarge entsteht ebenfalls keine Störung. Das eingelassene filigrane Schließblech ist bei geschlossener Tür nicht sichtbar – auch ohne überlappendes Türblatt.

Sicherheit: Wer zuletzt lacht, lacht am besten.

Es ist der Lacher in jedem Klamaukfilm: Der Darsteller rennt gegen die halb geöffnete Tür. In der Realität ist es weniger lustig als schmerzhaft – denn es wohl schon jedem Mal passiert. Gut, wenn gerade keiner guckt.

Doch nicht nur blaue Flecken können die Folge sein, wenn man sich an der vorstehenden Falle stößt.  Auch Kleidung kann sich verfangen und reißen. Oder auch nicht, wenn sie wie beim Magnetfallenschloss bei geöffneter Tür eingezogen ist.

Einbau: Passt auch zu »Das haben wir schon immer so gemacht«.

Das magnetische Schloss ist ebenso wie das klassische Türschloss ein Einsteckschloss – und passt problemlos in die Standardaussparung des Türblatts. Alle relevanten Bestandteile wie Nuss oder Stulp sitzen an der identischen Position und entsprechen der DIN 18101 „Türen für den Wohnungsbau –Türblattgrößen, Bandsitz und Schlosssitz“.

Bei der Montage kann sowohl der Anpressdruck der Falle individuell justiert werden als auch die Ausrichtung der Türklinke. Letztere kann so an bei nicht lotrechten Türen den Linien angepasst werden. Nicht zuletzt dieser Vorteil macht das Schloss zu einer idealen Option für die Sanierung.

Der besondere Einbauvorteil zeigt sich an der gegenüberliegenden Seite. Das Schließblech ohne auskragende Lappen kann einfach und mit einer normgerechten Fräsung in die Zarge eingelassen werden.

Einsatzbereiche: Ideal für jede Innentür – und für das KONTURA Einbauelement.

Grundsätzlich kann jede Innentür bzw. Zimmertür mit einem Magnetfallenschloss ausgestattet werden – und dann die entsprechenden Vorteile aufweisen. Gestalterisch profitieren besonders Türen mit besonders minimalistischen Gestaltungskonzepten – wie KONTURA von WINGBURG.

Das Zargensystem KONTURA erlaubt den flächenbündigen und rahmenlosen Einbau. Es ist ideal für Tapetentüren und Türen für eine puristischer Innenraumgestaltung.

Um eine Lösung für möglichst alle Einsatzbereiche zu ermöglichen, gibt es Magnetfallenschlösser in verschiedenen Ausführungen:

  • Als reines Fallenschloss, für Türen, die nicht abgeschlossen werden sollen oder müssen.
  • Als abschließbares Profilzylinder- oder Buntbartschloss.
  • Als verriegelbares Schloss für WC-Türen.

Wohnqualität: Rundumkomfort kommt nie allein.

Für eine Tür, die optisch und funktional höchsten Anforderungen standhält, müssen alle Bestandteile und Beschläge die Idee konsequent mittragen.

Verdeckt liegende Bänder
Wie sorgen an der Bandseite der Tür für eine ebenfalls geradlinige und flächenbündige Optik.

Einzugsdämpfer
Mit seiner besonders eleganten Art, die Tür zu schließen, unterstützt der Selbsteinzug das leise und leichte Schließen der Tür. Der SoftClose Beschlag von WINGBURG ist ebenfalls nahezu komplett in Türblatt und Zarge eingelassen – perfekt für eine minimalistische Türgestaltung.

Griff
Grundsätzlich kann ein Magnetschloss mit allen Türdrückergarnituren kombiniert werden. Eine besondere Option ist der elektronische Griff.
WINGBURG bietet mit dem Kontaktgriff COSMO einen flächenbündig in das Türblatt eingelassenen Griff, der per Berührung betätigt wird. Diese Smart Entrance Lösung ist die nächste Generation der Türverriegelung.

Bei WINGBURG sind diese Beschläge sowie das magnetische Schloss je nach Ausstattungslinie Bestandteil des Einbausets.

Magnetfallenschloss – das Türdetail für hochwertige Architektur.

Gutes Design ist das, bei dem man sich wundert, warum das eigentlich nicht schon immer so war. In diese Kategorie fällt ganz sicher auch die Nutzung von Magnetismus, um Türen zu schließen. Heute passt das Magnetschloss perfekt zu aktuellen Trends im Interior Design.

Das Schloss hilft, moderne Türkonzepte zu realisieren und den Wohnkomfort dauerhaft zu steigern. Daher sollten Sie nie wieder darauf verzichten.

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