Schiebetürbox – 9 Expertentipps zu der innenliegenden Schiebetür.

Garage oder Stellplatz? Schrank oder Kleiderstange? Schmuckkasten oder Badezimmerablage? Manche Dinge verdienen einfach die richtige Aufbewahrung. So auch die Schiebetür. Hier heißt es: Schiebetürbox statt Laufschiene vor der Wand. Doch es spricht noch mehr für die Schiebetür mit Box als der sichere Schutz des eingeschobenen Türblatts. Wir haben die 9 besten Tipps vom Schiebetür-Experten.

Schiebetuerbox

Die eingebaute Schiebetürbox bestimmt den Sitz der Schiebetür in der Wand – und der ist für Blick- und Schallschutz ideal.

1: Profis sprechen auch von Wandtasche.

Die Schiebetür mit Box ist nicht neu. Früher wurde für die Aufnahme der Schiebetür ein Kasten gezimmert, der in die Wand eingelassen wurde. Daher spricht man auch von Schiebetürkasten oder Einbaukasten. Heute ist der Kasten in der Regel Bestandteil eines Einbausystems. Der Fachbegriff lautet Wandtasche.

2: Sparen Sie mit einer Schiebetürbox erst richtig Platz.

Klar: Eine Schiebetür spart Platz, da der Öffnungsradius einer Flügeltür entfällt. Gerade bei engen Grundrissen können dadurch Möbel oder Sanitärobjekte näher an der Türöffnung platziert werden. Doch Vorsicht: Schiebetüren, die vor der Wand laufen, verschenken den Platz, den sie am Boden sparen, wieder an der Wand.

Erst die Schiebetür mit Wandbox ist wirklich platzsparend.

Denn sie lässt das geöffnete Türblatt verschwinden. Die Wandfläche neben der Türöffnung kann bis zur Laibung genutzt werden – ein notwendiger Platzgewinn bei kleinen Räumen und engen Grundrissen.

3: Schützen Sie mit einer wandintegrierten Schiebetür die Privatsphäre.

Die eingebaute Schiebetürbox bestimmt den Sitz der Schiebetür in der Wand – und der ist für Blick- und Schallschutz ideal. Durch den Anschlag in der Laibung werden Fugen und Ritzen minimiert. Die Tür schließt wirklich dicht.

Bei geschlossener Tür bleibt Vertrauliches oder Privates im Raum. Lärm hingegen bleibt draußen.

4: Setzen Sie auf ein Einbausystem.

Eine Schiebetürbox ist immer Bestandteil des gesamten Bauelements. Ähnlich wie bei einer Flügeltür werden für die Umsetzung Einbausysteme genutzt. Sie bestehen aus:

Einem stabilen Aluminiumrahmen: Die Konstruktion kombiniert vorderen und hinteren Anschlagspfosten, selbsttragende Traverse, Einlaufprofile und die Wandtasche zu einem kompletten System.

Laufschiene und Laufwagen: Der zentrale Schiebetürbeschlag liegt in der Traverse und ist idealerweise reversibel. So kann die Schiene auch bei eingebautem Element zur Wartung oder Nachrüstung ausgebaut werden.

Beschlag-Sets für das Türblatt.

5: Gestalten Sie Türöffnung und Türblatt individuell.

Die Tür erfährt als wandbestimmendes Bauelement in den letzten Jahren eine immer stärkere Beachtung. Auch hier unterstützen moderne Einbausysteme bei der Ausformulierung der Türöffnung und der Gestaltung des Türblatts.

Je nach Gestaltungsidee und Architektursprache kann die Türöffnung mit einer kaum sichtbaren Spachtelzarge oder einem klassischen Zargenspiegel versehen werden. WINGBURG bietet beispielsweise für beide Varianten Einbausysteme an.

BELPORT unterstützt als rahmenloses System eine minimalistische Gestaltung. Es nimmt sich zugunsten einer durchgängigen Raumwirkung und einer flexiblen Nutzung zurück.

CAVIS ist für die Aufnahme eines Türrahmens vorkonfektioniert. Damit kann es harmonische mit Flügeltüren kombiniert oder in ein klassisches Ambiente eingebaut werden.

Beide Systeme sind in allen Standard-Abmessungen erhältlich. Für großzügige Öffnungen gibt es beide Systeme als Doppeltür-Variante.

Das Türblatt hat ebenfalls großen Einfluss auf die Innenraumwirkung: klassisch aus Holz oder als lichtdurchlässige Glasschiebetür. Alles das geht mit Schiebetürboxsystemen von WINGBURG – dank der perfekt auf die optische Wirkung der Tür abgestimmten Beschlag-Sets.

6: Bauen Sie die Schiebetür mit Box in eine Trockenbauwand ein.

Der Einbau einer Schiebetür in eine Ständerwand ist logisch: Der Platz ist ja quasi schon da – in Form des Hohlraums zwischen der Gipskartonbeplankung. Zudem besteht das Einbausystem ebenso wie die Wandkonstruktion aus Aluminiumprofilen.

Die Systeme von WINGBURG werden auf der Baustelle in etwa 15 Minuten zusammengesteckt. Das fertige Einbauelement wird dann in die vorher hergestellte Öffnung im Ständerwerk eingestellt und verschraubt. Eine Meterrissmarkierung hilft bei der Ausrichtung, sodass diese Arbeit auch von nur einem Monteur erledigt werden kann.

Die Wandtasche ist wie das Ständerwerk beim Einbau nicht beplankt. Sie wird aus mehreren Querprofilen gebildet, die das Einbausystem gleichzeitig aussteifen.

Ist das System in Ständerwerk eingebaut, werden Wand und Wandtasche durchgehend mit Gipskarton verkleidet. Dies erfolgt in der Regel doppelt, ist mit einem passenden Einbausystem jedoch auch einfach möglich.

Die Fugen und Anschlüsse zu dem Anschlagspfosten und den Einlaufprofilen werden verputzt. Hochwertige Einbausysteme beispielsweise von WINGBURG haben dafür eine spezielle Putzkante, die gleichzeitig als Kantenschutz der Laibung fungiert.

7: Bauen Sie die Schiebetürbox in eine massive Wand ein.

Auch wenn der Einbau einer Schiebetür in eine Trockenbauwand konstruktiv näherliegt, ist der Einbau des Bauelements in ein Mauerwerk kein Problem. Das Einbauset bleibt in weiten Teilen gleich – lediglich die Wandtasche ist bereits mit einer Putzträgerplatte versehen.

Das Einbauset wird ebenfalls wie oben beschrieben zusammengebaut, in die entsprechende Öffnung der Rohbauwand eingestellt, ausgerichtet und montiert. Nun werden Wand und Wandtasche verputzt. Auf der Putzträgerplatte haftet der Putz ebenso gut, wie auf der Wandoberfläche.

Hersteller von Premium-Einbausystemen wie WINGBURG versehen die Trägerplatte mit einem überstehenden Putzgitter, dass als Armierung der Fuge zwischen Bauelement und Wand dient. So werden Risse durch mögliche Erschütterungen bei der späteren Nutzung vermieden.

8: Steigern Sie den Bedienkomfort.

Wie schon gezeigt, kommt die Schiebetürbox nicht allein, sondern ist Teil eines Einbausystems. Doch neben den funktionalen Beschlägen wie Laufschiene, Laufwagen und der Halterung des Türblatts, kann die Schiebetür mit weiteren Beschlägen ausgestattet werden, die bei der Bedienung der Tür unterstützten.

Kabelkanal: Ein Detail, das direkt in der Box für die Schiebetür integriert werden sollte, ist der eingebaute Kabelkanal. Er erlaubt die einfache und sichere Platzierung von Beleuchtung, Lichtschalter und Steckdose direkt neben der Türöffnung.

Dies ist nicht nur komfortabel – da gewohnt, sondern entspricht auch der in der DIN 18015 vorgegeben Position der Leitungsführung und Elektroauslässe.

Einzugsdämpfer: Wenn die Schiebetürbox die Garage für das Türblatt ist, ist der SoftClose Selbsteinzug der Portier. Er sorgt dafür, dass die Tür ebenso sicher wie leise geschlossen wird, indem er die Bewegung des Türblatts bremst und selbsttätig zu Ende führt. Zudem sorgt er für sicheren Klemmschutz.
Ein beidseitiger Einzugsdämpfer unterstützt auch beim Öffnen der Tür mit gleicher Eleganz und Sicherheit.

Push to slide: Es herrscht Einigkeit darüber, dass sich das Türblatt aus ästhetischen und funktionalen Gründen vollständig in die Schiebetürbox einschieben lassen sollte. Der Push to open Beschlag beantwortet die Frage „Wie kommt das vollständig eingeschobene Türblatt wieder heraus?“ Ein leichter Druck auf die Stirnseite des Türblatts lässt es einige Zentimeter hervorspringen. Nun kann es leichtgegriffen und geschlossen werden. Dieser Beschlag lässt sich mit Holztürblättern und Glasschiebeelementen gleichermaßen kombinieren.

Synchronlauf: Diese Funktion ist bei zweiflügeligen Schiebetüren sinnvoll. Sie verteilt die Kraft beim Öffnen gleichmäßig auf beide Türblätter. Das Öffnen geschieht dadurch symmetrisch und kann nur mit einer Hand erfolgen.

Eingelassener Griff: Innenlaufende Schiebetüren erfordern ein besonderes Augenmerk auf den Griff. Dieser darf nur so weit hervorstehen, dass die Tür problemlos eingeschoben werden kann. Ideal sind aufgeklebte Griffleisten oder eingelassene Griffmulden.

Bei den Einbausystemen BELPORT und CAVIS von WINGBURG sind die beschriebenen Beschläge je nach Ausstattungslinie Bestandteil.

9: Wer mehr auf dem (Schiebetür)Kasten hat, entscheidet sich für WINGBURG.

Eine Schiebetür mit Box ist immer ein Gesamtsystem, das passend zur Grundrissgestaltung, architektonischen Intention und den Bauherrenwünschen konfiguriert ist. WINGBURG bietet mit seinen Systemen BELPORT und CAVIS in unterschiedlichen Ausstattungslinien und vielfältigen Breiten und Höhen an. Wählen Sie das für Ihr Objekt passende Einbauset.

Sie wollen noch mehr über Schiebetüren von WINGBURG wissen? Dann melden Sie sich hier direkt an: www.wingburg.de/kontakt